Path to a new Home

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Beitrag von Hawkclaw am So Sep 03, 2017 11:03 pm

Es war früher Morgen eines kalten Tages im Blattfall. Klaue des großen Habichts stand nicht weit entfernt vom Wasserfall der Höhe und wartete. Letzte Nacht war die Entscheidung gefallen. Der Stamm war in den letzten Monden sehr groß geworden, und nun könnte es zu Problemen kommen, ihn durch die nahende Blattleere zu führen.
Klaue des großen Habichts hatte sich dafür ausgesprochen, einem Teil des Stammes die Möglichkeit zu geben, zu gehen, doch das war nicht im Sinnes des Anführers gewesen, der in dieser Jahreszeit keinen Jäger verlieren wollte.
Der junge, graue Tigerkater hatte schon seit langem keine Familie mehr im Stamm, und so war das einzige, was ihn bisher dort hielt, seine Aufgabe als Jäger. Doch er träumte seit langem von einem Ort, an dem die Jagd leichter sein würde, an dem es nicht Monde lang kalt war, an dem man andere Katzen treffen konnte.
Diese Gedanken und Argumente hatten letztlich zum Ende des Streites geführt. Klaue des großen Habichts durfte den Stamm verlassen, und jede Katze, die sich ihm freiwillig anschließen wollte, ebenso.
Doch das hatte einen hohen Preis. Die Katzen sollten das Stammesgebiet noch am morgen verlassen und nicht zurück kommen, da sie ab nun als Fremde gelten würden.
Er war also nun ein Fremder, in der einzigen Heimat, die er je hatte. ~Wenn das so ist, will ich auch keine Stammeskatze mehr sein.~ Stammeskatzen waren nicht die einzigen, die zusammen lebten. Da gab es auch noch die Clankatzen, die weit weg wohnten. ~Wir könnten es machen wie sie~ Die Geschichten zu den anderen Katzen hatten ihm schon immer gefallen. ~Sie leben ebenso zusammen, kümmern sich umeinander, jagen füreinander und trainieren gegenseitig. Vielleicht suche ich eigentlich nach einem Clan.~ Der Kater hang seinen Gedanken nach. ~Unsere Namen sind auch anders...wenn ich diesen Ort verlasse, dann heiße ich ab jetzt Habichtklaue~ Damit hatte Habichtklaue seinen Stammesnamen abgelegt, und wollte damit auch diese Vergangenheit hinter sich lassen.
Doch würde er alleine gehen müssen? Der Stamm war gespalten. Viele der Älteren waren dagegen gewesen, einige Königinnen hatten Junge, viele hatten Familie und Gefährten. Nicht jeder konnte, also so wie Habichtklaue alles zurücklassen.
Habichtklaue hatte niemanden mehr, ihn hielt nichts in seinem Stamm und seit langem schon fragte sich der Kater was wohl außerhalb der Bergspitzen lag. Wohin würde man kommen wenn man einfach hinabsteigen würde, immer der aufgehenden Sonne hinterher? Was lag unter der kahlen Steinwand, was hinter den Bäumen die er manchmal von einer der hohen Klippen aus unter sich erkennen konnte? Er hatte eine ungefähre Richtung bestimmt, aber wer wusste schon wohin es sie führen würde? Es dauerte eine ganze Weile ehe der Kater sich soweit beruhigt hatte, dass er beschloss sich erstmal wieder zu setzen und abzuwarten, ehe er sich weitere Gedanken machte.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Summerrose am Mi Dez 06, 2017 4:23 pm

Sommerrose

Die feuerrote Tigerkätzin hatte diese Nacht kein Auge zugemacht. Bis der erste goldene Sonnenstrahl die Erde küsste, hatte die elegante Kätzin eigentlich nur den sanft wehenden Farn vor ihrem Schlafplatz beobachtet. Die junge Kätzin würde vor anderen wahrscheinlich niemals zugeben, wie sie so etwas wie langweilige Pflanzen als etwas besonders Schönes sehen konnte. Die halbe Nacht hatte Rose die im Sommer blüht sich den Kopf darüber zerbrochen, wie sie sich entscheiden würde. Sie hatte im Stamm immernoch ihre Schwester, aber die Kätzin hatte schon seit langem das Gefühl, dass ihr Leben hier in diesem Stammesgebiet einfach nicht mehr sein sollte. Diesen Gedanken hegte sie nicht nur, weil schwere Zeiten herrschten und der Stamm ohnehin drohte zu erfrieren und zu verhungern - Nein, es war ein Gefühl in ihrem Inneren und obwohl die Tigerkätzin unschlüssig war, zog es sie doch dazu Klaue des Habichts in ein neues Leben zu folgen, dass sie hoffentlich außerhalb ihrer Heimat erwartete. Die junge Kätzin reckte ihre langen, von der Nacht eingesteiften Beine und verließ etwas staksig ihren kuscheligen Reisighaufen. Der Tigerkater, saß, wie die junge Kätzin bereits vermutet nachdenklich am Wasser und sah in die Ferne. Rose die im Sommer blüht schlug entschlossen mit ihrem dichten Schweif, ehe sie brummend die Felsen hinauf kletterte und wenige Meter von dem grauen Tiger sich hinsetzte. Er schien sehr entschlossen zu sein. Diese Überzeugung in seinen Augen regte etwas im Inneren der roten Kätzin. Sie wusste, es war an der Zeit das klägliche Leben hier loszulassen.
Sie schüttelte erschüttert den Kopf, als sie sich selbst dabei ertappte sentimentale Gedanken zu erfassen und brummte dabei leise abwertend. "Guten Morgen. Hat der Herr gut geschlafen?" keckerte die rote Kätzin dann, frech, aber mit einem sanften Unterton. Fröhlich und schlagfertig, so wie sie sich immer nach außen hin gab, obwohl sie sich nicht immer so fühlen mochte, wie es sich gerade gezeigt hatte.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Hawkclaw am Mi Dez 06, 2017 11:02 pm

Der Wasserfall hatte seine Massen weiterhin unnachgiebig in die Tiefen geschleudert, und so hatte der junge Kater die nahenden Schritte nicht gehört.
Vielleicht war es auch besser so, denn Habichtklaue hatte Angst, dass er alleine dastehen würde.
Er merkte aus dem Augenwinkel, wie die elegante, rote Gestalt sich setzte, drehte ihr aber erst den Kopf zu, als diese anfing zu sprechen.
Die Ohren des Tigerkaters zuckten amüsiert über ihren scherzenden Tonfall, doch in seinen grünen Augen konnte Rose die im Sommer blüht auch Furcht und Sorge sehen.
Sein Blick ruhte einen Moment zu lange auf ihr, ehe er wieder nach vorne sah ~Lässt sie ihre Schwester zurück?~ er fragte sich, was er selbst tun würde, wenn er noch Familie, also wirkliche Blutsfamilie im Stamm hätte. "Willst du dich von mir verabschieden?" fragte er daher recht salopp, ehe er sie wieder ansah und ein Funken Hoffnung in seinen Augen schimmerte.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Summerrose am Do Dez 07, 2017 2:36 pm

Ein bedauerndes Brummen war von der ruhigen Kätzin zu hören, ehe sie sich wieder erhob und direkt neben den grauen Kater trat. Es schien eine halbe Ewigkeit zu dauern, bis die rote Kätzin Klaue des Habichts endlich eine Antwort gab. "Nein, das hatte ich nicht vor." antwortete Rose dann leise. Der Gedanke über ihre Schwester blieb ihr weiterhin schwer im Magen liegen. "Meinen Beistand hast du. Auch wenn mir die Entscheidung wegen meiner Schwester sehr schwer viel, ich muss meinem eigenen Gefühl vertrauen. Und sie muss ihre Entscheidung zu ihren eigenen Gunsten treffen." raunte die Tigerkätzin dann. "Auch, wenn ich mir insgeheim wünsche, dass sie sich uns anschließt." fügte sie ihrem Beitrag noch zu. Mit ihrer Schwester hatte Rose die im Sommer blüht noch keinen Gedanken über das letzte nächtliche Ereignis ausgetauscht.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Hawkclaw am Do Dez 07, 2017 3:21 pm

Mit solchen Entscheidungen musste wohl jeder an sich selbst denken. Dennoch überraschte es den Kater, dass Rose die im Sommer blüht sich im anschließen würde. Etwas verlegen wandte er den Blick von ihr ab und leckte sich über die linke Vorderpfote, während er zuhörte, was sie sonst noch sagte. Splitter des frostigen Stammes würde ihre Schwester sicher nicht alleine gehen lassen, zumindest glaubte Habichtklaue das, doch er konnte nicht wissen, was in den anderen Katzen vorging. "Ich glaube, dass sie mitkommt." sagte er dann, da er merkte, dass es der roten Kätzin so nicht ganz leicht fiel. Wenn sie es zuließ, würde der Kater kurz seine Nase gegen ihre Schulter drücken und flüstern "Danke dass du mitkommst." es bedeutete ihm viel hier gerade nicht alleine zu sitzen, und er hatte bisher an seiner Entscheidung gezweifelt, aber wenn er andere Katzen davon überzeugen konnte, dass es richtig war zu gehen, dann konnte es nicht zu verkehrt sein diesen neuen Weg einzuschlagen, oder?
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Summerrose am Do Dez 07, 2017 9:08 pm

"Ich hoffe es." seufzte die rote Kätzin leise, auf seine Hoffnung hin, dass sich Splitter ihnen anschließen würde. Seine Geste billigte sie ruhig, indem sie ihre Schnauze flüchtig auf seiner Stirn ruhe ließ, als er mit seiner ihre Schulter berührte.
Es war schon verwunderlich, wie sanft und liebevoll sie gerade mit Klaue umging. Diese Momente hatte sie bei ihm aber auch nur, wenn sie einhundert Prozent sicher war, dass kein weiteres Katzenaugenpaar sie beobachteten. Rose war sehr eigen mit ihrem Ruf. In Anwesenheit von anderen Katzen, würde sie sich niemals so sentimental und verletzlich zeigen, wie sie es jetzt gerade tat. Nicht mal ihre engsten Freundinnen kannten diese Seite von ihr. Rose konnte sich selbst nicht mal richtig erklären, warum sie dieses Vertrauen in Klaue des Habichts hatte, aber es war einfach so.
Auf seinen Dank kam keine verbale Antwort mehr.
Rose ließ sich langsam auf die Seite fallen und schob ihren Rücken mit den Pfoten näher zu dem graugetigerten Kater, bis ihr seidiges Fell das seine berührte. Eine für die rote Kätzin seltene Geste des Vertrauens, die sonst nur ihrer Schwester zu Teil wurde.
Ja - Rose die im Sommer blüht hatte sich dem grauen Kater verschrieben und würde ihm ins Ungewisse folgen, genau das sagte sie damit.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Hawkclaw am Do Dez 07, 2017 10:09 pm

Auch wenn er vermutlich nicht genau sagen konnte, was sie empfand, so wusste der Kater doch, dass er Rose gerade vollkommen vertrauen konnte. Sie war da, und sie hatte seine Berührung zugelassen.
War es seltsam, dass er sich gerade so besorgt zeigte, nachdem er den Aufbruch vorgeschlagen hatte? ~Ich kann nicht wissen was uns erwartet~ er war mit sich selbst lange genug um Zwiespalt gewesen. Die Gruppe würde einen starken, selbstbewussten Anführer brauchen, der ihnen eine neue Heimat zeigen konnte. Aber Habichtklaue konnte das nicht immer sein, er hatte auch seine Sorgen und Gedanken. Aber er hatte auch Hoffnung. Darauf, dass sie etwas finden würden, darauf dass nicht nur Rose und er losgehen würden.
Er ließ seinen Blick über den Wasserfall zu den Bergspitzen gleiten, während ihr Geruch ihn in der Nase kitzelte. "Was glaubst du, was hinter den Bergen ist? Meinst du wir werden das große Wasser sehen? Oder einen Ort, an dem die Zweibeiner ganz dicht Leben mit ihren Nestern?" in seiner Stimme lag Neugierde, wie man sie von dem Tigerkater kannte. Er juckte ihn in seinen Pfoten die Welt zu entdecken und das zu sehen, von dem er seit der Kinderstube nur ab und an gehört hatte.
Von dem, was er aus einer anderen Zeit gehört hatte, als die Clans den Stamm besucht hatten, und ein Berglöwe die Höhle heimgesucht hatte. All das waren Abenteuer gewesen, und auch Habicht wollte sowas sehen.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Frostshard am Fr Dez 08, 2017 12:22 am

Obwohl Splitter des frostigen Stammes schon lange seit langem wach war, ist sie auf ihrem relativ warmen Schlafplatz liegen geblieben. Über den Entschluss von Klaue des großen Habichts, den Stamm zu verlassen und nach einem neuen Lebensraum zu suchen, zerbrach sie sich seit Stunden den Kopf. Sie wägte ab, was sie im Stamm halten könnte und was dafür spricht, zu gehen. Doch egal, welchem Gedankengang sie folgte, es lief immer auf das Gleiche hinaus: Ihr war klar geworden, dass sie mehr als bereit wäre, den Stamm und dessen Katzen hinter sich zu lassen, wäre da nicht ihre Schwester. Sollte Rose hierbleiben könnte Splitter es nicht übers Herz bringen, sie hinter sich zu lassen.
Kurze Zeit, nachdem die ersten Sonnenstrahlen begannen, den Boden langsam etwas zu erwärmen, stand sie leise seufzend auf und schüttelte ihre eingeschlafenen Beine aus. Kurz ließ sie den Blick über die größtenteils noch schlafenden Katzen schweifen und erblickte dabei nicht weit entfernt vom Wasserfall Klaue des großen Habichts und den unverkennbaren roten Pelz ihrer Schwester. Neugierig zuckten Splitters Schnurrhaare. Worüber könnten die Beiden geredet haben? Etwa über die Reise? Ohne groß weiter darüber nachzudenken, welche Art von Gespräch die Kätzin wohl unterbrechen würde, setzte sie leicht mit dem Schwanz zuckend ihre Pfoten in Bewegung. Als sie die Beiden erreichte, hörte sie, dass Klaue gerade etwas gefragt haben musste, jedoch war sie in dem Moment noch zu weit weg gewesen als dass sie ihn über die Wassermengen hinüber hätte verstehen können. In der Hoffnung kein allzu privates Gespräch unterbrochen zu haben setzte sie sich mit etwas Abstand neben die beiden Katzen und wartete ab, ob sie ihr Gespräch noch beenden wollten.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Summerrose am Fr Dez 08, 2017 9:33 am

Rose die im Sommer blüht war gerade dabei die Augen zu schließen und ihre Sicherheit ganz dem Tigerkater zu überlassen, als sie nicht weitentfernt leise Pfoten auf dem Felsen vernahm. Als sie die Wimpern wieder zurückschlug fiel ihr gleich das pechschwarze Fell ihrer Schwester auf. Mit einem überraschten Miauen richtete sich die rote Kätzin auf die Pfoten und sah ihre Schwester mit peitschendem Schweif an. "Schwester." murmelte sie, vergeudete keine Zeit und trabte leichtfüßig zu ihrer Schwester, um sie mit einem Nasenstubser zu begrüßen.
"Hast du über letzte Nacht nachgedacht?" fragte Rose ihre Schwester dann gleich, während sie sich langsam neben ihre Schwester setzte.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Frostshard am Fr Dez 08, 2017 12:19 pm

Splitter des frostigen Stammes sah auf, als sie hörte, wie sich ihre Schwester näherte und erwiderte die Begrüßungsgeste. Als Rose dann direkt fragte, ob sie sich über die letzte Nacht Gedanken gemacht hat, zögerte sie kurz. Sie war sich ziemlich sicher, dass ihre Schwester dies bestimmt in irgendeiner Form getan hatte, was aber wenn sie zu einem anderen Schluss als Splitter gekommen ist?
"Ja, ziemlich lang sogar...", sagte sie dann also und um der eigentlichen Frage noch einmal ausweichen zu können fragte sie einfach nur: "Und du?"
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Hawkclaw am Fr Dez 08, 2017 12:48 pm

Da hatte man gerade einen halbwegs ruhigen, und sicheren Moment, und Habichtklaue ließ sich ganz darauf ein, doch dann sprang Rose die im Sommer blüht auf. Der graue Kater hatte gar nicht mitbekommen, dass jemand gekommen war, bis er die beiden Schwestern zusammen sah. ~Splitter des Frostigen Eises will auch mitkommen~ schoss es ihm direkt durch den Kopf, doch anscheinend hatten die beiden Schwestern das noch zu besprechen. Er wollte sich nicht einmischen und neigte vor der schwarzen Kätzin nur leicht den Kopf, um zu zeigen, dass er sie gesehen hatte, und sie grüßte.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Summerrose am So Dez 10, 2017 10:08 am

Die rote Kätzin schnurrte leise und leckte sich seufzend die Lippen. "Hör zu Splitter. Ich bin der Meinung es ist an der Zeit einen neuen Weg einzuschlagen. Sieh dir unseren Stamm an. Es gibt hier nichts mehr wofür es sich zu leben lohnt. Neue Welten warten hinter den Bergspitzen auf uns. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es die richtige Entscheidung ist sich Klaue des Habichts zu anzuschließen. Und ich habe die Hoffnung, dass du dich uns ebenfalls anschließen möchtest." endete Rose ihren Vortrag. Leicht unsicher blickte die Tigerkätzin in die tiefblauen Augen ihrer Schwester und versuchte darin irgendeine Regung zu erkennen. Irgendeine Form von Erleichterung, Freunde oder irgendein Gefühl, dass darauf schließen ließ, dass Rose und ihre Schwester vielleicht denselben Gedanken hegten.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Frostshard am So Dez 10, 2017 4:05 pm

Aus dem Augenwinkel sah Splitter wie Klaue des Habichts den Kopf wohl als Gruß neigte und tat dasselbe um ihn kurz zu grüßen. Dann sah sie wieder zu ihrer Schwester und als diese erzählte, was sie sich gedacht hatte, spürte Splitter wie sie eine Welle der Erleichterung durchflutete. Ihre Hoffnungen hatten sich also erfüllt, Rose dachte sich dasselbe wie sie. Ohne es wirklich kontrollieren zu können aber auch nicht zu wollen zuckten ihre Ohren freudig und sie schnipste mit der Schwanzspitze, bevor sie ebenso freudig erwiderte: „Du glaubst gar nicht wie froh ich bin, dass du ebenso denkst. Ich bin auch mehr als bereit, etwas Neues zu entdecken und das alles hier hinter mir zu lassen.“ Dabei deutete sie mit einem kurzen wedeln des Schwanzes vage auf die Höhle und alles, was zu Füßen des Wasserfalls lag.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Hawkclaw am So Dez 10, 2017 10:10 pm

Habicht lies die beiden Schwestern diese Sache unter sich ausmachen. Wenn sie sich trennen mussten, war das eine schwere und traurige entscheidung und das hier wäre ihr letztes Treffen gewesen. Der Kater wusste genau wie sehr ihn der Tod seiner Schwester getroffen hatte, als sie beim jagen einfach abgestützt war, und wenn Rose den Stamm verließ, Splitter aber nicht , wäre das sicher genau so schlimm für die beiden.
Habicht blickte kurz in ihre Richtung und glaubte seinen Namen zu hören. ~meinen alten Namen~ denn er wollte ihn ka nicht mehr. Das müsste er Rose die im Sommer blüht und denen die vielleicht noch kamen auch noch erklären.
Als er die kurze Freude bei Splitter zu sehen glaubte, hielt er das Warten nicht mehr aus.
Der graue Kater machte einen kleinen Satz, nur um recht schwer neben den beiden zu landen. Die Nervosität ließ ihn seinen sonst so guten Gleichgewichtssinn verlieren.
"Sag mir dass du uns begleiten wirst,bitte" er hatte leise gesprochen aber sein letztes Wort war kaum mehr als ein Hauch, als er zwischen den beiden Katzendamen hin und her sah.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Summerrose am Mo Dez 11, 2017 9:14 am

Rose die im Sommer blüht musste ein amüsiertes Schnurren unterdrücken, als Habichtklaue so aufgeregt interessiert zu den beiden Katzendamen sprang und anfing Splitter auszufragen, wie sie sich nun entschieden hatte. "Ja, sie begleitet uns." antwortete die rote Tigerkätzin für ihre Schwester. Mittlerweile hatte Sie ihre Ruhe wiedergefunden und die Unsicherheit und Nervosität aus ihrer Stimme vertrieben.
Ruhig ließ sie sich auf den kahlen Stein sinken und überschlug die Pfoten. Rose ließ ihre Schwanzspitze amüsiert zucken. Die Neugier des Tigerkaters amüsierte die Kätzin und es erfreute sie, dass ihr neuer Anführer solchen Elan zeigte. Roses Zuversicht auf ihr neues Leben stieg erneut. Sie freute sich darauf mit ihrer Schwester endlich die neue Reise anzutreten.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Frostshard am Mo Dez 11, 2017 2:18 pm

Amüsiert zuckten Splitters Schnurrhaare und unterstützte die Antwort ihrer Schweter auf Habichts Frage noch einmal mit einem zustimmenden Nicken. Sie freute sich immernoch, dass sie diese Reise nicht ohne ihre Schwester antreten würde, fragte sich aber auch, ob sie die einzigen bleiben würden. Kurz ließ sie ihren Blick durch die Höhle streifen, während sie ihren Schwanz um ihren Körper legte und von ihrer aufkommenden Aufregung angetrieben erwartungsvoll an Habicht gewandt fragte: „Und weißt du schon, wann es heute losgehen wird?“
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Hawkclaw am Mo Dez 11, 2017 3:51 pm

Habichtklaue bekam also die Antwort, die er sich erhofft hatte. Sein Schweif peitschte vor Auftregung einen Moment lang hin und her, ehe er sich wieder gefasst hatte. ~Wir sind schon zu dritt~ Drei war eine gute Zahl für eine Jagdgruppe, zwar etwas wenig für einen neuen Stamm, aber das hieß, dass seine Idee aufzubrechen ja durchaus Anklang fand.
Auf die Frage von Splitter des eisigen Frostes hin blickte er kurz auf zum Himmel. "Die Sonne ist noch nicht ganz aufgegangen, aber wir sollten bald aufbrechen." natürlich wollte er noch warten, ob sich weitere Katzen anschlossen, aber es war gefährlich sich hier zu lange aufzuhalten.
Der Seher hatte ihm klar gesagt, dass sie am Morgen gehen sollten, und nicht zurück kommen durften. Entsprechend würden sie auch Probleme bekommen, wenn sie später losgingen, und Habichtklaue wollte die Reise nicht mit einem Kampf gegen seine ehemaligen Kameraden beginnen müssen.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Quietsong am Mo Dez 11, 2017 7:00 pm

Sie sprang auf.
Lied das still in Nacht erklingt, kurz Lied, war wohl doch eingenickt. Die schildpattfarbene Kätzin hatte sich die ganze Nacht über den Kopf zerbrochen, ja, sie hatte nicht einmal Zeit zum Schlafen erübrigen können. So nervös war sie selten; denn trotz der Tatsache, dass sie nur sprach, wenn sie es wirklich für nötig befand, war sie eine durchaus mutige und selbstbewusste Kätzin. Eigentlich ließ sie sich von gar nichts so leicht aus der Ruhe bringen.
Doch heute war es anders...
Wenn sie ehrlich zu sich selbst war, dann hatte sie von Anfang an gewusst, dass sie mit auf Habichts Reise kommen würde. Sie hatte schon immer von einem solchen Neustart geträumt - selbst, wenn sich schlussendlich doch ein Teil ihres Herzens hatte überwinden müssen, ihren Vater beim Stamm zu lassen. Er schlief noch bei den anderen Wächtern, und war sich sicher, dass er beim Stamm bleiben wollte. So hatte sie sich schon gestern Abend ausgiebig verabschiedet.
Jetzt schüttelte sie sich die letzten Fetzen ihres Nests vom Leib, erhob sich auf ihre schweren Pfoten und tappte müde zu einer kleinen Gruppe von Katzen, die aus Splitter, Rose und Habicht bestand und augenscheinlich die Aufbruchstruppe darstellte, der sie sich anschließen wollte. Im Vorbeigehen strich sie ihrem Vater sanft mit der Schweifspitze über das Fell, flüsterte ein "Leb wohl" und ging mit schwerem Herzen weiter.
Je näher sie den dreien kam, desto bestimmter wurde ihr Schritt. Sie wollte auf keinen Fall den Eindruck machen, als wäre sie sich ihrer Sache nicht sicher.
Bei den Katzen angekommen, neigte sie zum Gruß den Kopf und schnippte müde mit dem Schweif.
"Ich schließe mich euch an.", maunzte sie, die Stimme leise, aber doch klar und sanft. Ihr war klar, dass sie ein wenig spät dran war, doch sie wäre der Gruppe sowieso gefolgt, müde hin oder her. Sie ließ sich noch kurz neben Habicht nieder und streckte die Krallen. Die junge Kätzin war voller Tatendrang, ihr neues Leben ein Lebenswertes werden zu lassen.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Frostshard am Di Dez 12, 2017 3:26 pm

Mit Habichts Antwort zufriedengestellt nickte Splitter und wandte ihren Blick dem Wasserfall zu.
Während sie nachdenklich ins Wasser schaute hörte sie kurz darauf entschlossene Schritte und drehte den Kopf zur Seite, um zu sehen, wer sich ihnen noch anschließen wollte. Als sie sah, dass es Lied war, die sich neben Habicht niederließ, lenkte sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf die herabstürzenden Wassermassen. Auch wenn es nicht ihre bevorzugte Begleitung war, freute sie sich doch, dass die Gruppe nicht mehr ganz so klein war. Jetzt hieß es nur noch Warten, was zwar nicht zu ihren Lieblingsaktivitäten gehörte, jedoch nutzte Splitter die Zeit um über das nachzudenken, was in der Zukunft auf sie alle warten könnte.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Hawkclaw am Di Dez 12, 2017 5:52 pm

Bereits sehr zufrieden damit, dass die beiden Schwestern mitkommen würden, saß Habichtklaue nun neben ihnen und seine Gedanken richteten sich wieder auf die kommende Reise. Er wollte die beiden noch so viel fragen, aber das konnte auch bis zum Aufbruch warten. Der Kater war, wie immer, ungeduldig.
Sein Schweif schlug von Mal zu mal hin und her, während er nach oben sah, und der Morgen sich immer mehr näherte. Bald würde es komplett hell werden...
Eine weitere Gestalt näherte sich, und Habichtklaue erkannte sie als Lied das still in Nacht erklingt.
Die Entscheidung der Kätzin, die sie dann auch direkt selbstbewusst erklärte, überraschte ihn.
Lied war eine stille Begleitung, angenehm zwar, aber er hätte nie gedacht, dass sie sich anschließen würde, immerhin hatte sie noch Familie.
"Kommt dein Vater auch?" fragte er daher recht direkt nach, er wollte nicht Schuld sein, wenn sie sich später schlecht fühlte, weil sie allein gegangen war.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Quietsong am Di Dez 12, 2017 6:43 pm

Lied neigte traurig den Kopf auf Habichts Frage, ob ihr Vater, Eis das in der Sonne schmilzt, die Gruppe begleiten würde.
"Nein." Sie warf einen schnellen Blick über die Schulter in Richtung Höhlenausgang. "Er liebt seinen Platz im Stamm." Was Lied selbst betraf, so glaubte sie fest daran, ihn eines Tages wiederzutreffen. Davon abgesehen liebte sie ihren Vater mehr als alles andere - so wollte sie nicht, dass er seine Freu(n)de im Stamm lassen musste, um einer Horde junger Katzen in eine ungewisse Zukunft zu folgen; vorausgesetzt, er wollte nicht folgen. Doch sie machte ihm in keinster Weise einen Vorwurf, dass er nicht wollte. Lied konnte das sogar sehr gut nachvollziehen.
Doch da sie der festen Überzeugung war, auf so einer Reise vielleicht ihre so sehr ersehnte Erfüllung zu finden, die es in ihrer (noch) Heimat für sie nicht gab, war sie sicher, die richtige Entscheidung zu treffen. Selbst, wenn sie dafür ihre verbleibende Familie zurücklassen musste. Denn es gab ihrer Meinung nach genau eine Möglichkeit, die einer jungen Katze gerecht wurde: Und die bestand darin, ihren eigenen Weg zu gehen. Eis wusste das, und er wusste irgendwie auch, dass seine, innerlich sehr frei denkende Tochter, ihren Weg da draußen finden würde.
Lied betrachtete, etwas geistesabwesend, noch einmal die versammelte Truppe.
"Habt ihr schon darüber nachgedacht, wie unser Leben aussehen soll?" Es interessierte sie, ob die anderen sich genau so viele Gedanken gemacht hatten, wie sie selbst.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Frostshard am Mo Jan 08, 2018 10:37 pm

Splitter warf einen kurzen  Seitenblick auf Lied, die sich zu der kleinen Gruppe gesellt hatte. Es überraschte sie ein wenig, dass sie auch mitkommen wollte, ihre Schnurrhaate zuckten kurz. Von dem ausgehend, was Splitter über die junge Kätzin wusste, was zwar nicht allzu viel war, hätte sie dies nicht erwartet. Splitter wusste nicht genau was, aber etwas an ihr störte sie, also antwortete sie auf die Frage, ob sie sich  schon Gedanken über die Zukunft gemacht haben mit einem sehr kurzen Satz. „Auf jeden Fall möchte ich weniger Wind. Weniger kalten Wind.“ An sich hätte Splitter nichts gegen Kälte, sie möchte sie sogar, sie mochte Frost und auch Schnee, aber Wind...  Natürlich hatte sie sich schon mehr Gedanken darüber gemacht, was sie von ihrem neuen Leben erwartet,  allerdings fühlte sie sich wie so oft nicht wohl dabei, über diese zu reden, schließlich kannte sie außer ihre Schwester die beiden anderen Katzen nicht allzu gut und da fällt es ihr nicht leicht, ihre Gedanken preiszugeben, auch wenn es so ein Thema war. Sie hoffte, dass die anderen dies nicht so merken und falsch auffassen würden.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Summerrose am Di Jan 09, 2018 8:51 am

Rose hatte nie einen guten Draht zu der pattschildfarbenen Kätzin gehabt. Es gab zwar nie Streit zwischen den beiden, allerdings reichte es der Tigerkätzin, dass sie Lied unsympathisch fand, um nicht mit ihr zu reden. Sie lauschte einfach still den Gesprächen der anderen drei Katzen, ohne ihren Senf dazu zu geben - was für die eitle Dame wirklich selten war. Ob sie sich Gedanken gemacht hatte? Und ob sie sich Gedanken gemacht hatte. Rose wollte aus dem bergigen Gelände raus, vielleicht in wärmere Gebiete mit mehr Wald und Wiesen. Aber keine der Katzen hatte je etwas von dem Land hinter ihren Stammgrenzen gesehen und von daher hatte keiner von ihnen auch nur die leiseste Ahnung, was sie vorfinden würden. Vielleicht hatten sie Glück und fanden in ein paar Tagen oder Wochen das persönliche Katzenparadies, oder sie fanden gar nichts. Rose hatte darauf keine Antwort. Und sie hoffte nur, dass sie in absehbarer Zeit ein Zuhause finden würden.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Hawkclaw am Di Jan 09, 2018 10:32 am

Habicht sah von Lied zu Splitter, als diese gerade ihre kleine Andeutung machte, wie ihre neue Heimat aussehen sollte, oder was sie zumindest nicht haben sollte. Auch er hatte sich dazu noch nicht viele Gedanken gemacht. "Bäume wären schön. Und vielleicht gibt es einen Ort an dem es nicht den ganzen Blattfall und die Blattleere über schneit." Schnee an sich war in Ordnung, aber die Katzen wussten alle, wie hart es war eine so lange Zeit wirklich wenig jagen zu können und von verzweifelten Raubvögeln selbst als Beute angesehen zu werden. Vielleicht gab es einen wärmeren Ort, an dem es zwar auch mal schneite, aber eben nicht das halbe Jahr hinweg?
Tatsächlich stand ja noch nicht mal fest, in welche Richtung sie losziehen wollten! Habicht blickte zur Sonne, dann wieder zu seinen Gefährtinnen. "Möchte jemand die richtung bestimmen?" fragte er mit einer gewissen neugierde. Er selbst hätte scih wohl nach dem Sonnenhochstand orientiert und wäre dort lang gelaufen.
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Re: Path to a new Home

Beitrag von Quietsong am Di Jan 09, 2018 4:40 pm

Lied bemerkte natürlich, dass die zwei Kätzinnen eher kurz angebunden reagierten, beziehungsweise gar nicht, und fühlte sich daher ein wenig verletzt. Dies verbarg sie, wobei ihr wohl doch ein Schwanzschnippen nicht zu unterdrücken gelang. Sie suchte keine besten Freunde, aber ein gepflegter Austausch sollte ihrer Meinung nach möglich sein, wenn man eine Reise zusammen geplant hatte. Daher machte sie sich an ihre eigene Antwort:
"Ich hatte gedacht, es gäbe vielleicht eine Heimat, die verschiedene Landschaften in sich vereint, sodass sozusagen für Baumjäger und Fischer etwas dabei ist. Damit jede Katze ihr bestes zu unserem Leben beitragen kann." Nicht wie hier, wo nur bergiges Gelände vorzufinden war. Die ständige Kälte und die steinige Landschaft störten Lied tatsächlich sehr, obwohl sie hier aufgewachsen war, was auch einer der Gründe war, weshalb sie sich der Gruppe anschloss.
Sie überlegte mit einem kurzen Blick auf Frost und Habicht noch einmal, und wandte den Blick dann an die Höhlendecke. Sie dachte über Habichts Frage nach. Mit einem eleganten Satz war die Kätzin dann kurz vorm Höhlenausgang gelandet, sah sich um und genoss den Wind im Fell für einen kurzen Augenblick. Richtung Osten ging die Sonne schon beinahe auf, was hieß, dass sie bald verschwinden mussten.
"Ich würde vorschlagen, dass wir in die Richtung gehen." Lied wies mit dem Schweif etwa in Richtung Norden.
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